Klima Neuseeland
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Klima Neuseeland

Das Klima in Neuseeland

Mit einer Gesamtfläche von 269.000 km ist Neuseeland rund ein knappes Drittel kleiner als Neuseeland, erstreck sich jedoch von Norden nach Süden auf einer Länge von 1600 km. Aus diesem Grund findet man sehr unterschiedliche Klimaverhältnisse, von Norden nach Süden gehend, vor.

Neuseeland liegt auf der Südhalbkugel, sodass die Jahreszeiten entgegengesetzt von unseren sind. Daher feiert man Weihnachten in der wärmsten Jahreszeit, nämlich im Dezember. Die einzelnen Jahreszeiten wirken sich durch die lange Nord-Süd-Ausdehnung unterschiedlich auf die verschiedenen Regionen aus.
Der Norden der Nordinsel ist eher subtropisch geprägt, sodass es sehr warme Sommer und milde Winter gibt. In den höheren Lagen, wie im zentralen Vulkanplateau, fällt Schnee, was für den Rest der Nordinsel eher untypisch ist. Gerade im Süden der Nordinsel ist es besonders den Winter über ziemlich verregnet. Der Süden der Nordinsel fällt eher ins gemäßigte Klima mit warmen Sommern und niederschlagsreichen Wintern.

Der Norden der Südinsel ist durch sehr heiße Sommer mit Trockenheit geprägt, wovon im Sommer die vertrockneten Wiesen und Berghänge zeugen. In der Vergangenheit gab es hier oft Buschbrände. Das sonnige, warme Klima begünstigt den Weinanbau, für den besonders der Norden um Blenheim bekannt ist.
Reist man auf der Südinsel weiter in Richtung Süden zu Städten wie Dunedin oder Invercargill, wird man schnell merken, dass es immer kühler wird. Im Fjördland ist es das ganze Jahr über sehr regnerisch. Hier fällt rund ein Drittel der Zeit Niederschlag in Form von Regen oder Schnee vom Himmel, was es zu dem regenreichsten Gebiet Neuseelands macht.

Die Temperaturen verhalten sich im Sommer proportional wie im Winter – je weiter man südlich fährt, desto kühler wird es. Man nähert sich schließlich dem Südpol!
Einen richtigen klassischen Winter mit viel Schnee kann man in den höheren Lagen der Südinsel, wie in den Southern Alps erleben. Hier findet sich eine Vielzahl von beliebten Skigebieten.

Gerade diese Southern Alps wirken wie eine Trennlinie der Ost- und Westküste der Südinsel, was das Wetter im südlichen Teil des Landes wesentlich beeinflusst. Die Wolken erreichen die Westküste und müssen aufsteigen, um über die Bergkette zu gelangen. Aufgrund der Höhe der Berge geht ein Großteil des Regens bereits auf der westlichen Seite der Southern Alps ab, was die Erklärung für die verstärkte Regenhäufigkeit an der Westküste und im Fjördland ist. Entlang der Westküste findet man daher regenwaldartige Vegetation, welche durch dieses auftretende Klima begünstigt wird.

Auf der anderen Seite der Southern Alps fällt folglich weniger Niederschlag, was die Vegetation nicht so üppig ausfallen lässt.